Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

Sex

Willige Frauen (8) Zusammenfassend muss leider gesagt werden: Der Versuch, Licht ins Dunkel potenzieller weiblicher Begierden zu bringen, ist zum Scheitern verurteilt. Frauen lassen sich eben ungern in die Karten (und schon gar nicht sonst wohin) schauen, damit müssen wir leben. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren Instinkten zu vertrauen. Meistens merkt man's eh, und wenn man sich nicht ganz sicher ist, sollte man das Risiko in Kauf nehmen, sich ein bisschen lächerlich zu machen. Erstens weiß man's dann wenigstens, und zweitens sind peinliche Momente immer noch besser, als gar nix zu erleben. W. K.

Fussball

So ist Fußball Ungerechtigkeiten oder Fehlentscheidungen gehören zum Fußball wie geniale Pässe oder unfassbare Tore. Zur Erklärung von Situationen, in denen der Fußball an die Grenzen des Erklärbaren gerät, hat sich eine ebenso demütige wie unwiderlegbare Formulierung eingebürgert: "So ist Fußball." Nach dem Spiel Admira - Rapid, das durch einen umstrittenen Treffer entschieden wurde, hat Rapid-Trainer Josef Hickersberger den Stehsatz unlängst so großartig abgewandelt, dass ihm allein dafür der Meistertitel gebührte: "Das war Handball, aber so ist Fußball." W. K.

Mädchenzimmer

Ausgleichende Gerechtigkeit (8) Den Schatzl gibts wirklich! Letzte Woche wurde hier ein durchsichtiges Manöver abgehandelt: sich als Revanche an seinen Freund heranmachen. In gewissen Kreisen nennt man das "einen Schatzl haben". Andreas Schatzl kann sich nicht erklären, wie er zu dieser zweifelhaften Ehre kommt. Er ist ein cooler Friseur und ein cooler Schlagzeuger, habe Frauen "immer respektiert" und sei "sehr früh zum Feministen" geworden. Damals, mit 22, verpasste er Elfriede Jelinek ihren ersten Kurzhaarschnitt. Also, Mädchen, zwecks ausgleichender Gerechtigkeit bitte den Salon in der Lange Gasse stürmen! E. W.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige