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Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

AIDS HIV und Aids sind aus den Schlagzeilen verschwunden, doch nicht die Vorurteile über sie. Die Lebensumstände von Menschen mit HIV oder Aids sind kaum bekannt, Organisationen wie der Buddy Verein kämpfen gegen soziales Aids an und kümmern sich um Betroffene. Sie sind auf das Geld des Life Ball angewiesen. 

Georgina busselt Werner, drückt ihn fest an sich. Die zwei sitzen in einem Teehaus in der City gemeinsam auf einer Biedermeierbank, trinken heiße Schokolade und Kaffee und lassen sich's gut gehen. Ein seltsames Paar, die ältere Dame mit Seidenblumen in der weißen Lockenpracht, großen Klunkern am Hals und bunt lackierten Fingernägeln und der kräftige Mann mit Jeansjacke an ihrer Seite. "Wir haben eine unglaublich schöne Zeit", versichern sie glaubwürdig. Einer von beiden ist HIV-positiv, einer ist Buddy.

  Wer mit HIV oder der ausgebrochenen Krankheit Aids lebt, erfährt hierzulande noch immer Diskriminierung und Einsamkeit. Das Thema ist tabu, für viele sind die Betroffenen


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