Nur nicht wehtun

Steiermark Politik | GERLINDE PÖLSLER | aus FALTER 20/05 vom 18.05.2005

ERINNERN Das offizielle Programm des Landes Steiermark zum "Jubiläumsjahr" ist eröffnet. Viele Juden und Widerstandskämpfer verfolgen die Veranstaltungen mit gemischten Gefühlen. 

Ansätze der Aufarbeitung sind da. Aber: Vergleicht man das mit einer Zwiebel, so sind nur die ersten Schichten entfernt worden. Bis zum Inneren - da, wo man zum Weinen kommt -, ist man nicht gekommen." So bringt Antony Scholz, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz, im Brotberuf Direktor der Grazer Verkehrsbetriebe, seine Eindrücke zu den steirischen Aktivitäten des sogenannten "Gedankenjahrs"auf den Punkt.

  Am 7. Mai startete die Ausstellung "Die neue Steiermark. Unser Weg 1945-2005" am Grazer Karmeliterplatz - und mit ihr das offizielle Programm des Landes zum Jubiläumsjahr, umgesetzt vom Landesarchiv. Die Schau will vor allem die Entwicklung des Alltagslebens angreifbar machen. Mit ihr verknüpft sind auch kleinere, über die Steiermark verteilte Ausstellungen, die sich etwa um


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