"Bin kein Guglhupffreund"

Politik | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

PRÄSIDENT Heinz Fischer über die neue Würde seines Amtes, österreichische Täter, die Reflexe in den Kärntner Köpfen und seine Kindheit unter Nazis und Russen. GERALD JOHN und EVA WEISSENBERGER

Thomas Klestil sprach nur mit ausgewählten Journalisten: oft und gerne mit News, hin und wieder mit dem Kurier oder der Austria Presse Agentur - allerdings versuchten die Sekretäre des Präsidenten dann, den Redakteuren vorher die genehmen Fragen zuzustecken. Und selbstverständlich, so sah man es in einer Arte-Dokumentation, wurde Krone-Chef Hans Dichand in der Hofburg empfangen.

  Heinz Fischer versprach, es seinem verstorbenen Vorgänger in dieser Hinsicht nicht gleichtun zu wollen. "In meinen vierzig Jahren in der Politik ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen, jedem Interviews zu geben", sagte er, damals noch Zweiter Nationalratspräsident, in einem Falter-Interview vor zwei Jahren. "Von dieser Gewohnheit werde ich nicht abrücken."

  Er hat Wort gehalten. Bundespräsident

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