Nicht auf mein Tutu!

Kultur | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

THEATER Gail Gatterburg, seit fast vierzig Jahren in Wien, erzählt und singt ein neues Kapitel aus ihrem Leben. Eine längst fällige Hommage an die amerikanische Sängerin und Schauspielerin. ARMIN THURNHER

Manche Geschichten muss man mit einem Bekenntnis beginnen: Ja, ich bin mit Gail seit über dreißig Jahren befreundet, wir kennen uns länger, als es den Falter gibt; wir sind einst sogar gemeinsam in einer Theatergruppe aufgetreten. Trotz dieser langen, allerdings teilweise schon lange vergangenen gemeinsamen Geschichte ist noch nie ein Wort über sie im Falter erschienen. Das ist meine, aber wohl auch ein wenig ihre Schuld, denn an Karriere, Ruhm und Publicity ist Gail Gatterburg ungefähr so sehr interessiert wie George W. Bush am Wohlergehen der UNO.

  Jemand anderer mit Gails Biografie wäre längst zu einer Ikone der Gegenkultur stilisiert worden. Gail Curtis, so hieß die in Amerika geborene Sängerin und Schauspielerin vor ihrer Heirat mit einem (natürlich) armen Grafen,


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