In Kürze

Kultur | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

Schiedsverfahren um "arisierte" Klimts Die Restitutionsforderungen in Bezug auf fünf Klimt-Gemälde (unter ihnen die beiden berühmten Porträts von Adele Bloch-Bauer), die sich in der Österreichischen Galerie im Wiener Belvedere befinden, könnten nun doch schneller als erwartet einer endgültigen Entscheidung zugeführt worden. Die Bilder hatten einst dem von den Nationalsozialisten enteigneten Zuckerindustriellen Ferdinand Bloch-Bauer gehört. Nachdem der Supreme Court in den USA mit der Materie befasst worden war und die Möglichkeit eines Verfahrens in den USA bestätigt hatte, kommt es nun doch zu dem, von dem Erben bereits einmal vorgeschlagenen Schiedsgericht, das von der österreichischen Finanzprokuratur bislang abgelehnt worden war. Das dreiköpfige Gremium besteht aus den von den Erben bestellten Anwalt Andreas Nödl, dem von der Republik nominierten Juristen Walter Rechberger und einem dritten, von beiden gemeinsam zu ernennenden Schiedsrichter. Die Entscheidung des Gremiums

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