Aufgeblättert

Kultur | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

Für Freunde der Friesen ein feiner Fund: "Mit der Flut kommt der Tod" spielt in Husum und auf den Halligen (für uns Landratten: das sind so Inseln oder eher Sandbänke). Wir schreiben das Jahr 1894, und der junge Deichinspektor Hansen hat's auch nicht leicht: Seine Verlobte, Tochter eines dänischen Journalisten, der sich immer wieder mit der preußischen Regierung anlegt, ist verschwunden. Dummerweise arbeitet Hansen für das preußische Wasserbauamt (aber nicht als Schimmelreiter) und soll gerade jetzt die störrischen Halligenbewohner und seine nicht minder sturen Vorgesetzten von der Sinnhaftigkeit, einen Damm zu errichten, überzeugen.

  Kaum ist er auf der Hauptinsel angelangt, wird als Vorbote erst mal eine tote Robbe, dann die Leiche eines Mannes angeschwemmt. Hansen beschleicht der Verdacht, dass der seit langem verbotene Sklavenhandel vielleicht doch noch nicht ganz zum Erliegen gekommen ist, und begibt sich dadurch selbst in tödliche Gefahr. Nicht uncharmant und sogar mit


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