Knecht

Die Geschichte korrigiert einen Irrtum

Politik | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

Wie die Lektüre der Wochenendausgabe der Süddeutschen zeigte, hat sich Diedrich Diederichsen an seiner eigenen Genialität so richtig festgewichst; ich variiere hier mal frech einen Formulierungsvorschlag von Harry Rowohlt.1 Dass einer nie, nicht einmal in dem Mietkolümnchen "Mein perfekter Tag", weniger als das Allergescheiteste geben kann, ist bemerkenswert; offensichtlich befürchtet Diederichsen, das geringste bisschen Entspannung verblöde ihn. Dabei hat seine bekannt umfassende Kompetenz doch eh eine stabile Grundlage, jetzt mal zum Beispiel im Unterschied zum Global.Kryner-Chef Christoph Spörk.

  Stimmt, man soll nicht auf Halbhinige einprügeln, und selten ist etwas schneller und gerechter bachab geschwemmt worden als der heurige österreichische Songcontest-Beitrag. Allerdings gab es, soweit ich mich erinnern kann, nie zuvor heimische Teilnehmer, die sich bereits vor dem Wettbewerb - in diesem Fall sogar noch vor der Vorausscheidung - in einem Siegerporträt abfeiern ließen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige