Zwei Bananas

Stadtleben | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

Möbel Noch mehr Platz für Raritäten aus dem letzten Jahrhundert gibt es jetzt im Bananas Nummer zwei. BARBARA ZEMAN

Jeder, der bisher gedacht hat, dass Ikarus, der antike Held, seine ersten Flugstunden mit Flügeln aus Wachs absolvierte, der irrt ganz gewaltig. Denn Ikarus hat eine weit größere Vorliebe für möglichst schrille, psychedelisch gemusterte Flugvehikel. Er trägt vorzugsweise knappe Shorts und umgibt sich am liebsten mit temperamentvollen, ebenfalls spärlich bekleideten, dafür aber weniger muskulösen Diven, die sich die Haare am Hinterkopf kräftig auftoupiert haben. Zum Tête-à-tête treffen sich die fabulösen Geschöpfe auf einem Flipperautomaten, dem man das Baujahr 1965 ansieht. Trotz der vielen Jahre am Buckel läuft das an den Seitenwänden pastellblau bis tiefschwarz gefärbte Stück wie geschmiert, noch dazu ohne das sonst nötige Kleingeld. Entdeckt hat es Ernst Hahnbauer, 35 und Bananas-Gründer, in einem Gasthaus, in dem sich Flipper "Icarus" sicher nicht


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