Liebe leserin, lieber leser!

VORWORT | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

Die Luft steht in der Stadt, Wolken ziehen vorrüber, die Kolleginnen und Kollegen wirken seltsam matt. Legt man einen Bund Radieschen aufs Schneidbrett in der redaktionseigenen Feng-Shui-Ecke ist er binnen weniger Minuten weggeputzt. Es liegt etwas Desparates in der Art und Weise, in der die sympathischen Rettichfrüchtchen - offenbar in großer Hast - vom Strunk geschnitten wurden, an dem jetzt papstkäppchenartige Reste hängen. Woher all die Anzeichen von Panik und Erschöpfung? Festwochenstress? Marathonnachwehen? Wohl kaum. Wolfgang Kralicek ist zwar derzeit in fast jedem Theaterfoyer des deutschsprachigen Raums anzutreffen, schreibt aber unverdrossen an seinem Festwochen-Tagebuch (Seite 58). Bevor er sich mit dem Aeroplan ins benachbarte Ausland begab, hat er noch ein langes, weil ziemlich kompliziertes Interview mit dem Rapid-Trainer und Meistermacher Josef Hickersberger geführt. Kompliziert deswegen, weil er nicht der Einzige war, der mit dem Mann sprechen wollte. Unterbrechungen,


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