Kreuz mit der Erinnerung

Steiermark POLITIK | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

NS-GEDENKEN Vergangene Woche wurde am Feliferhof eines Massakers gedacht. Es fällt auf, wie schwer es nach wie vor ist, die richtigen Worte zu finden. THOMAS GELDMACHER

Auf dem im Westen von Graz gelegenen Schießplatz ermordeten Angehörige von SS, Polizei und Wehrmacht zwischen 1941 und 1945 über 300 Menschen. Allein im letzten Kriegsmonat fielen etwa 150 Personen den sogenannten "Endphasenverbrechen" der Nazis zum Opfer - Zwangsarbeiter, Insassen des Gefängnisses im Paulustor, Widerstandskämpfer, alliierte Kriegsgefangene. Die meisten von ihnen wurden in einem Bombentrichter an der Nord ostecke des Feliferhofes notdürftig verscharrt. Kurz nach Kriegsende, am 19. Mai 1945, ließ die Rote Armee die Leichen exhumieren und in einem Ehrengrab am Grazer Zentralfriedhof beisetzen.

  Anlässlich des sechzigsten Jahrestages der Freilegung des Massengrabes luden die Stadt Graz, das Militärkommando Steiermark, der steiermärkische Landesschulrat sowie die Österreichische Liga für Menschenrechte


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