IM REICH DER SINNE

Harnoncourt und die Styriarte

Steiermark KULTUR | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

Das Loos-Haus in Wien als Schauplatz für die Programm-Pressekonferenz der Styriarte ist kein Zufall. Im Besitz von Raiffeisen, dem Hauptsponsor der Styriarte, bietet es das Spannungsfeld von Original und moderner Nutzung. Genau das ist es auch, was vielfach den Reiz der Arbeit von Nikolaus Harnoncourt und seiner musikalischen Interpretationen ausmacht: Das gilt auch für die Eröffnungspremiere der Styriarte am 25. Juni, die mit Bizets "Carmen" sinnlicher nicht sein könnte, wie Intendant Mathis Huber, des Bezugs zu seinem Festivalmotto "Sinnlich" eingedenk, einleitend meinte. Mit der jungen Französin Nora Gubisch in der Titelpartie, Egils Silins als Escamillo und Arpiné Rahdjian als Micaela ist auch sonst eine interessante Besetzung aufgeboten, Nicht zuletzt sind der Arnold Schönberg Chor und das Chamber Orchestra of Europe bewährte Mitstreiter Harnoncourts.

  Harnoncourt ist nicht nur in fünf "Carmen"-Abenden für die Styriarte tätig: In der konzertanten Aufführung von Haydns


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