"Es war wirklich ein Rausch"

Steiermark KULTUR | aus FALTER 21/05 vom 25.05.2005

MUSIK Der Dirigent Nikolaus Harnoncourt über das bevorstehende steirische Musikfestival styriarte, seine "Carmen", das Recht der Kinder auf Kultur, seine Flucht vor der Waffen-SS und sein Leben in der Nachkriegszeit. JOHANNES FRANKFURTER

Das steirische Musikfestival Styriarte gibt sich in seinem zwanzigsten Jahr "Sinnlich". Nikolaus Harnoncourt, Spiritus Rector der Styriarte, dirigiert zur Eröffnung am 25. Juni Bizets "Carmen" in einer für Graz erarbeiteten Originalfassung mit französischen Dialogen. Regie führt Andrea Breth. Für Harnoncourt müsste diese Oper eigentlich "Don José" heißen, er stehe im Zentrum. Gesungen und verkörpert wird der Don José von Kurt Streit, der sich soeben in Mozarts "Lucio Silla" unter der Leitung Harnoncourts im Theater an der Wien als durchaus sinnlicher Vollblutschauspieler entpuppt hat. Eine Topbesetzung für Regisseurin Andrea Breth.

  Die gerade bei dieser Oper immer gestellte Frage nach dem "Original" und nach der "richtigen Fassung" veranlasst


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