Hier stinkt was

Politik | Stefan Apfl Und Wolfgang Luef | aus FALTER 22/05 vom 01.06.2005

UNIS Studieren in Wien ist kein Spaß. Rechtzeitig vor der ÖH-Wahl beschreibt eine Studie die Stimmung der Studenten. 

Ein Rattern geht durch die Universität. Pünktlich um sieben Uhr morgens gehen die Maschinen an. Der Innenhof wird aufgegraben, ein Förderband trägt den Schutt durch die Eingangshalle hinaus ins Freie, wo er in die Tiefe kracht. Unweit davon sitzt ein Mädchen, ein Reclam-Heft über Goethe in Händen. Dass es neben ihr poltert und rumpelt, scheint sie kaum zu stören. "An so was gewöhnt man sich", sagt sie. Außerdem hat ihr frühes Erscheinen guten Grund: Sie will in der Vorlesung nicht wieder vier Stunden am Boden sitzen.

Studieren in Wien ist offenbar kein Spaß. Als Student gewöhnt man sich entweder an die widrigen Umstände, oder man klagt. Schlechte Stimmung herrscht jedenfalls schon lange. Besonders vor den ÖH-Wahlen (31. Mai bis 2. Juni) wird sie gerne in Studien analysiert. Die aktuellste Umfrage kommt von der Arbeiterkammer. Hier die Mängelliste: umständliches


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