Streit in der Familie

Steiermark Vorwort | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 23/05 vom 08.06.2005

LANDTAGSWAHL Mit seiner neuen Bewegung startet Gerhard Hirschmann einen romantischen Frontalangriff auf das traditionelle Parteiengefüge in der Steiermark. Seine alte Mutterpartei, die ÖVP, kontert mit steirischer Beharrlichkeit und einem auf "die Chefin" maßgeschneiderten Wahlkampf. 

Es war an einem schönen Sommertag im Jahr 1977. Ein Essen beim Kirschenwirt, eine Flasche guten Weins, angeregte Gespräche und ein kurzer Spaziergang im Leechwald bei Graz. Beim Ausflug mit dabei: Hermann Schützenhöfer, damals Obmann der Jungen Volkspartei, Herwig Hösele, Pressereferent der VP, und ein gewisser Gerhard Hirschmann, studierter Jurist, parteiungebunden und zu diesem Zeitpunkt Leiter des Afro-Asiatischen Instituts. Schützenhöfer hatte einen Autor für eines seiner programmatischen "Jugendmodelle" gesucht. Zum Thema Entwicklungspolitik war etwas zu schreiben, "aber auf eine etwas andere Art", erinnert sich Herwig Hösele. Hösele, heute überaus einflussreicher politischer Berater von


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