System ÖVP

"Ein Wind, ein kräftiger Wind"

Steiermark Vorwort | aus FALTER 23/05 vom 08.06.2005

Immer an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis, Analyse und Teilhabe hat der Grazer Politikwissenschafter Wolfgang Mantl, Jahrgang 1939, bisher sein Werk gestaltet. Die Steirische Volkspartei begleitet Mantl seit vielen Jahren und hat unter anderem am "Modell Steiermark" - zur "Demokratiereform" - mitgewirkt. 2003 hat Wolfgang Mantl auch den Vorsitz des Österreichischen Wissenschaftsrates in Wien übernommen.

Falter: Im Herbst haben erstmals sieben Parteien die Chance, in einen Landtag einzuziehen. Stehen in der Steiermark größere Umwälzungen bevor?

Wolfgang Mantl: Wir haben auf der einen Seite jetzt die fast überscharf wahrgenommene Bewegung und Pluralisierung, auf der anderen Seite das, was häufig unterschätzt wird, diese unerhörte Bestandskraft des politischen Systems und der politischen Parteien. In dieser Beziehung bin ich eher skeptisch, dass sich eine sehr starke Pluralisierung wirklich dauerhaft etabliert. Natürlich hat die Bereitschaft zugenommen, die Bindung


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