WIENZEUG

Politik | aus FALTER 23/05 vom 08.06.2005

Frauen im Widerstand Geschichten von männlichen Helden werden gerne und oft erzählt, die Frauen, die während der Nazizeit mindestens ebenso mutig waren, werden mitunter vergessen. Deshalb widmet der Österreichische Freundeskreis Givat Haviva den "Women in the Holocaust - Frauen im Widerstand" nun eine eigene Ausstellung. Es werden die Lebensgeschichten von Rosa Jochmann, Ella Lingens, Käthe Leichter, Margarethe Schütte-Lihotzky oder Antonia Bruha erzählt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Vorträge, Lesungen und Filmvorführungen für Schüler.

Bis zum 23. Juni, Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr. 2., Nestroyhof, Nestroyplatz 1. Eintritt frei!

Frauen in der Zweiten Republik Von den Trümmerfrauen, die bald ein spätes Almosen bekommen werden, über die Kämpferinnen für die Fristenlösung bis zu den Karrierefrauen von heute: Der Geschichte der Frauen in der Zweiten Republik widmet sich ebenfalls eine aktuelle Ausstellung: "Frauen gedenken anders 1945-2005". Biografien von Frauen, die das Land geprägt haben, ergänzen die Themenblöcke. Zeittafeln fassen zusammen, was für Frauen und Mädchen in Österreich wichtig war und ist.

Bis zum 31. August, jederzeit frei zugänglich. 7., Museumsplatz 1, vor dem Haupteingang des Museumsquartiers. Anmeldung zu Führungen mit Historikerinnen: Tel. 40 00-83515.

Liberalisierungsdiskussion Das "Non!" der Franzosen und das "Nee!" der Holländer zur Verfassung war auch ein Nein zum Liberalisierungskurs der EU. Trotzdem setzt die Kommission weiter auf die Deregulierung der Dienstleistungen. Darüber diskutieren am Mittwoch Eisenbahner-Chef Willi Haberzettel, Experten von Wirtschafts- und Arbeiterkammer Christoph Riedmann und Elisabeth Beer, sowie Caritas-Direktor Michael Landau unter der Leitung von Falter-Redakteurin Nina Horaczek.

Mittwoch, 8. Juni, 19 Uhr. Semper Depot, 6., Lehárgasse 6.


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