Kommentar

Franz Franz and the Melody Boys

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 23/05 vom 08.06.2005

Franz Morak möchte der heimischen Musikszene Gutes tun. Keine Angst, der Kunststaatssekretär bereitet keine Neuauflage seines unfreiwillig komischen Frühachtzigerrockwerks als "schneeweißer New-Wave-Schizo-Punk" vor. Vielmehr will er jährlich 350.000 Euro für einen Fonds zur Förderung lokaler Musikproduktionen lockermachen, den ein mit weiteren 250.000 Euro pro Jahr beteiligter Zusammenschluss heimischer Branchenverbände und Verwertungsgesellschaften initiiert hat.

Wurde dieser Musikfonds bislang nur in Branchengremien diskutiert, so machte ihn Peter Vieweger von der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM) jetzt in einem Interview mit der APA publik - einen knappen Monat vor der offiziellen Präsentation am 27. Juni. Die alternative heimische Musikszene reagiert stark irritiert, erklärt Vieweger in dem Interview doch, dass die insgesamt 600.000 Euro "den noch in Österreich ansässigen Major Companies über massive Risikominderung viel mehr Neuproduktionen


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