Leon, der Profi

MICHAEL OMASTA | Kultur | aus FALTER 23/05 vom 08.06.2005

LEON ASKIN (1907-2005) Am vergangenen Freitag ist der aus Wien vertriebene und vor elf Jahren zurückgekehrte Schauspieler gestorben. 

Die letzten elf Jahre lebte und arbeitete Leon Askin wieder in Wien. Er spielte in Filmen, im Fernsehen und am Theater. Die "unerwarteten Erfolge und Ehrungen", schreibt er im Epilog seiner Autobiografie (deutsch: "Der Mann mit den 99 Gesichtern", 1998), waren für ihn weit "mehr als eine späte Genugtuung, sie waren lebensverlängernd".

  Leon Askin, am 18. September 1907 als Leo Aschkenasy in Wien geboren, ist 97 Jahre alt geworden. Seine erste Liebe galt dem Theater, erst als Mittvierziger kam er zum Kino. Zu einem "Fixpunkt" seiner Karriere wurde Jura Soyfer; in den Dreißigerjahren hatte Askin, damals unter anderem künstlerischer Leiter des Kabaretts ABC, den jungen Dramatiker in Wien aufs Brettl gebracht und noch 2002, anlässlich seines 75-Jahre-Bühnenjubiläums, las er im Schauspielhaus aus Soyfers "Weltuntergang".

  Dazwischen liegen Vertreibung,

  543 Wörter       3 Minuten
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