Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 24/05 vom 15.06.2005

Sex

Gute Bekannte (4) Dass eine Frau keineswegs gute Bekannte eines Mannes sein muss, um seine Geliebte werden zu können, ist klar. Im Gegenteil: Nicht selten wird sie nur deshalb seine Geliebte, weil sie ihn kaum (oder gar nicht) kennt - und umgekehrt. Nicht alle Menschen gewinnen ja dadurch, dass man sie besser kennt. Einerseits wäre es also wahrscheinlich vernünftiger, nur mit guten Bekannten zu schlafen. Andererseits ist Sex nicht die schlechteste Gelegenheit, jemanden kennen zu lernen. Ob man Freundschaft schließen will, kann man danach ja immer noch entscheiden. W. K.

Fussball

Polster vs. Stronach Immer noch rätselt die Fußballwelt, warum Toni Polster bei der Austria nach nur fünf Monaten entlassen wurde. Über die wahren Gründe kann nur spekuliert werden. Vielleicht hat Polster im Gespräch mit Stronach zu oft "Steirergoal" gesagt oder gar einen seiner berühmten Schmähs ("Sie san a Blitzgneißer!") angebracht. Nicht auszuschließen auch, dass er bei Magna Racino ein Pferd gestohlen (der Typ dazu wäre er) oder auf dem Golfplatz in das letzte Loch gewischerlt hat. Oder war es umgekehrt, und Stronach hat Polster mit alten Mini-Bydlinski-Wuchteln ("Ja, das stiiimmt!") beleidigt? W. K.

Mädchenzimmer

Im Gehege (3) Jede Freundin darf drei Männer nominieren, die für alle anderen tabu sind. Kaum war die Liste fertig, kam der Handel in Schwung. Tausche Seelenfreund gegen Exaffäre. Nach zähen Verhandlungen, die ganze Hauptallee hinunter, war man sich einig: Die eine bekommt die Seele als neuen Freund, die andere der einen Ex- als neue Affäre. Zwei Wochen später fragte die andere die eine: "Ich habe die Affäre nicht konsumiert, darf ich dafür dein graues T-Shirt haben?" Mein Glück: Meine Listenmänner wollen die anderen nicht einmal geschenkt. Und meine T-Shirts sind ihnen auch zu groß. E.W.


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