Leos Mondfahrt

WOLFGANG PATERNO | Stadtleben | aus FALTER 24/05 vom 15.06.2005

WELTRAUM Wie lebt es sich im Wien des Jahres 4921? Der Kabarettist Leo Lukas gibt als "Perry Rhodan"-Autor Einblicke in die ferne Zukunft. 

Anfangs verweilt Herr Lukas auf der Erde, er sitzt, sehr profan und sehr seriös, in einem Lokal, Hamburgerstraße. Er trinkt roten Tee und gelben Fruchtsaft, er steckt sich seine Brille ins Haar, er rollt Zigaretten, er raucht. Und dann hebt er, unvermittelt und jäh, ab. Und dann ist er völlig losgelöst. Herr Lukas wird zu Leo Lukas, wunderlicher Mondfahrer und kolossaler Kindskopf. Wenn der Kabarettist Leo Lukas, 46, über sein eigentümliches Universum spricht, hört man das Weltall knistern. Nicht einmal die neue CD, die er vorsorglich auf den Tisch gelegt hat, gibt Halt. Auf "Wie was wohin" singt Lukas über einen Kasperl, der Amok läuft, oder über Kleinkinder und deren Verrichtungen auf dem Topf. Weltliche Problemchen eben.

  "Star Wars" oder "Star Trek" sind läppische Versuche in Sachen Weltraumeroberung. Lukas redet über Galaxien, die

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