Danke dir, Karl-Heinz!


ARMIN THURNHER
Vorwort | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Schluss mit Nörgelei und Kleinmut. Lasst uns das historische Verdienst des Finanzministers würdigen! 

Unsere Republik ist sechzig, was sind da fünf Jahre? Irgendwann nächstes Jahr wird Karl-Heinz Grasser für ein Zehntel ihrer Lebensspanne ihr Finanzminister gewesen sein, und das wird's dann gewesen sein. Einstweilen bleibt er uns erhalten, weil vom Rechnungshof lassen wir uns keinen herausschießen. Mit Recht, meine Herren! Dem Mann wird nämlich, Andreas Khol hat es erkannt, vor allem aus Neid übel mitgespielt. Ich persönlich neide ihm weniger die schnittigen Bräute als seine Fähigkeit, mit allem durchzukommen.

Man muss diese Leistung neidlos würdigen. Ein Finanzminister, der es schafft, sich, nein, seinem Verein auf dubiose Weise Geld schenken zu lassen, und dann davonkommt, ohne Steuer zu zahlen, der hat was. Was wiegt es da, wenn der Rechnungshof behauptet, seine Steuersache sei nicht genügend untersucht worden? Völlig egal, meint der Finanzminister,

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