Angeschmolzen

Politik | ÁRPÁD HAGYÓ | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

AKW Eigentlich sollte es bald stillgelegt werden. Doch nun wird das ungarische AKW Paks weiter in Betrieb bleiben. AKW-Gegner, aber auch Techniker des Kraftwerks, warnen vor einer ökologischen Zeitbombe 250 Kilometer vor Wien. 

Rot-weiß getünchte Schlote ragen in den dunstigen Himmel der ungarischen Tiefebene. Dicht daneben bauen sich Giganten aus Stahl und Beton auf: Die zwei riesigen Hallen der Atomanlage Paks, je 240 Meter lang, die sich in einer Donau-Au erheben. Der Fluss kühlt hier die Kernreaktoren.

  "Das zurückfließende Wasser ist sauberer als zuvor", klärt Csaba Dohóczki eine staunende Reisegruppe auf und zeigt ein Aquarium, das intakte Wasserpflanzen darstellen soll. Täglich karren Busse Neugierige aus dem ganzen Land hierher. Reiseführer Dohóczki war früher selbst im AKW beschäftigt; jetzt erzählt er als Publikumsguide im Besucherzentrum jedem, der es hören will, wie verträglich die Nuklearenergie ist. Und erinnert an bekannte, ungarischstämmige Atomexperten,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige