Heimkehr statt Strafe?

FLORIAN KLENK | Politik | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

VOLLE GEFÄNGNISSE Eine Expertengruppe fordert, Ausländern die Hälfte der Strafe zu erlassen, wenn sie zugleich aus Österreich verschwinden. 

Zum Beispiel das Gefängnis in Suben: "Fast die Hälfte der Häftlinge kommt aus Afrika", sagt der Psychologe Wolfgang Gratz, Leiter des Ausbildungszentrums Strafvollzug. Mittlerweile gebe es schon spezielle Schulungen für die Justizwachebeamten, damit die mit den fremden Häftlingen, die oft kein Deutsch können, besser auskommen.

  Fast jeder zweite Häftling in Österreich ist Ausländer. Ein Großteil davon soll nach der Haft in die Heimat abgeschoben werden. Experte Gratz sagt: "Der gesetzliche Auftrag der Resozialisierung von Gefangenen steht nicht mehr im Vordergrund, die Menschen werden nur noch verwahrt." Doch dieser "Verwahrvollzug", so kritisiert nun die Kriminalpolitische Initiative, eine Gruppe von Strafrechtsexperten, der Gratz angehört, übe eine "vergiftende Wirkung" auf den Strafvollzug aller anderen Häftlinge aus. Die Justizanstalten

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