WIENZEUG

Politik | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

Denkmal für Homosexuelle Wien bekommt ein neues Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus: Zu Ehren der von Hitlers Schergen ermordeten Homosexuellen und Transsexuellen soll es im kommenden Jahr am Morzinplatz, wo einst die Zentrale der Gestapo stand, errichtet werden. Bei acht Künstlern hat die Stadt bereits um Vorschläge angefragt, Ende Oktober will der Beirat für "Kunst im öffentlichen Raum" den Auftrag vergeben. Das offizielle, sozialdemokratisch regierte Wien will so eine "symbolische Geste der Anerkennung" für diese Jahrzehnte lang vergessene Opfergruppe setzen. Kosten darf das Denkmal 200.000 Euro.

Lust auf Technik Österreich hat zu wenige Forscher - und vor allem zu wenige Forscherinnen. Um Schülerinnen Lust auf ein technisches, mathematisches oder naturwissenschaftliches Studium zu machen, sagt die TU Wien am Donnerstag: "Yo! Einstein". Den ganzen Tag lang machen Professoren Experimente, präsentieren Schüler eigene Projekte, präsentieren Firmen wie Philips oder IBM Hightechgeräte. Höhepunkt: Roboter im Fußballfieber

Technische Universität Wien , 4., Karlsplatz 13, am 23.6. von 9 bis 15 Uhr. Mehr Information über das Programm und technische Berufsbilder: www.yo-einstein.at

Hilfe bei Genitalverstümmelung Weltweit werden jährlich etwa zwei Millionen Mädchen genital verstümmelt, nach vorsichtigen Schätzungen leiden auch in Österreich bis zu 8000 Frauen an den Folgen dieser brutalen Eingriffe. In Kooperation mit der Afrikanischen Frauenorganisation (AFO) richtet die Stadt nun eine eigene Beratungsstelle ein, wo den Opfern sowohl medizinische als auch soziale Hilfestellung geboten wird.

Montag bis Freitag, jeweils 9 - 17 Uhr, Beratungsstelle für Frauengesundheit und Female Genital Mutilation, 9., Türkenstraße 3. Terminvereinbarung unter Tel. 319 26 93.


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