"Geld gibt's anderswo auch"

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

FESTWOCHEN Mit seinem ersten Programm bot Musikdirektor Stéphane Lissner erstklassiges Musiktheater auf ästhetisch abgesichertem Terrain. Der "Falter" sprach mit ihm über die Globalisierung, den Geist Wiens und die Vorzüge der Nacht. 

Mit 18 Jahren gründete Stéphane Lissner in Paris sein erstes eigenes Theater, und seitdem hat der 1953 geborene Sohn einer Ungarin und eines Russen auch außerhalb seiner Heimatstadt unzählige prominente Kulturinstitutionen geleitet, darunter das Théâtre du Châtelet (1988-1998), das Orchestre de Paris (1993-1995), das Teatro Real de Madrid (1996-1997), das Théâtre des Bouffes du Nord und das Festival International d'Art Lyrique d'Aix-en-Provence (beide seit 1998); Ende 2003 wurde er als Musikdirektor der Wiener Festwochen 2005 bis 2007 bestellt.

  Der Mann ist also an Doppelbelastungen gewöhnt. Doch ausgerechnet am Tag seiner ersten Wiener Programmpräsentation vergangenen April saß Lissner nicht wie geplant auf dem Podium im MuseumsQuartier,


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