Maximal-Anforderung

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

NEUES LOKAL Das Max, ein gastronomisches Sozialprojekt von Pro Mente zur Integration psychisch Erkrankter, erfuhr eine Runderneuerung.

Das Max hatte zwar einen fetzigen Namen und gegenüber vom Mak auch eine tolle Location, blieb sonst aber doch eher unauffällig und drohte in den letzten Jahren außerdem auch schon ein bisschen zu vergilben. Wobei Aufmerksamkeit und geschäftlicher Erfolg ohnehin nie das primäre Ziel dieses Beisls waren, wenn man das so sagen darf, vielmehr hatte man höhere Ziele, nämlich ein Instrument zur beruflichen Integration von psychisch erkrankten Patienten während oder nach einer Therapie zu schaffen. Zehn Jahre existiert das Max bereits, in diesem Frühling beschloss der betreibende Verein Pro Mente (überkonfessionell, parteiunabhängig), dem Lokal eine neue Ausrichtung angedeihen zu lassen - natürlich nur rein optisch.

Das gelang, das Max wurde mit schicken Holzpaneelen, dazu passenden Bistrotischchen, kleinen Designersesseln, reichlich Spiegeln, indirekter


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige