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Sozial essen

Stadtleben | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

In London gibt es das "Fifteen", in dem Kochsuperstar Jamie Oliver erstens fünfzehn Arbeitslose Jugendliche zu Gastronomen ausbildet und in dem sich zweitens die Menschenmassen anstellen - nicht nur, weil Jamie so berühmt ist, sondern auch, weil man hier wirklich extrem gut essen kann (auch wenn Londons Gourmetpresse mitunter anderer Meinung ist). In Wien existieren auch ein paar solcher Projekte:

Inigo, 1, Bäckerstraße 18, Tel. 512 74 51, Mo-Sa 10.30-24 Uhr,

1988 vom Jesuitenpater Georg Sporschill als eine Art Freizeitzentrum für haftentlassene Jugendliche gegründet, in dem man auch kochen lernen konnte. 1991 von der Caritas übernommen, seitdem als erfolgreiches Beislprojekt geführt.

Kolar Psy, 17., Parhamerplatz 11, Tel. 489 25 55, Di-Fr 10-21.30 Uhr, www.kolar-beisl.at

Zusammenarbeit des etablierten Fladenbeisls (drei Filialen) mit Bundessozialdienst und AKUS, psychisch und kognitiv behinderte Erwachsene erhalten hier die Chance zur Beislarbeit.

Wienwork, 22., Dr.-Otto-Neurath-Gasse 1, Tel. 280 55 10-63, www.wienwork.at

Die gastronomische Abteilung von wienwork bietet Lehrlingen mit Lerndefiziten und Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit, eine Lehre in einem organisierten Cateringbetrieb abzuschließen, auch Kontakt mit Großküchen und Hotels besteht.

WEIN - Ob der Rosé-Trend jetzt herbeigeschrieben wurde oder einem echten Bedürfnis entspricht, ist einerlei - er existiert. Einer des besten rosigen Weine des Landes stammt von Gerhard Markowitsch, Leitwinzer in Göttlesbrunn, und ist ein sogenannter "Saftabzug" seiner Rotweine, um die natürlich zu konzentrieren: altrosa, erdbeerfruchtig, feines Spiel am Gaumen, lustige Säure, gekühlt ein idealer Sommerwein.

Preis: u 6,20, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Radatz.


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