"Rückzug in den eigenen Kopf"

Steiermark Politik | CHRISTIAN TEISSL | aus FALTER 25/05 vom 22.06.2005

LITERATUR Gerhild Steinbuch ist mit ihren Theaterstücken in kürzester Zeit zu einer Nachwuchshoffnung avanciert. Nun nimmt sie an den Klagenfurter "Tagen der deutschsprachigen Literatur" teil. 

In dem Jahrzehnt, das seit dem Tod Werner Schwabs vergangen ist, hat eine neue Generation von Grazer Dramatikern auf sich aufmerksam gemacht. Als konsequente und unabhängige Einzelgänger aufgefallen sind zunächst vor allem Robert Wolf und Martin G. Wanko. Der eine hat mit seinen Stücken, in denen wissenschaftlicher Intellekt und ausufernde Fantastik eine originäre Verbindung eingehen, inzwischen bei Suhrkamp eine verlegerische Heimstätte gefunden; der andere hat gemeinsam mit dem Wiener Regisseur Hubsi Kramar mehrere seiner Projekte realisieren können, Theaterstücke, die in die Niederungen der Republik und des Kulturbetriebs führen und in denen unfreiwillig komische Figuren der österreichischen Realität als Comicfiguren ein exzessives Bühnendasein fristen.

  Große Bedeutung für


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