Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | ARMIN THURNHER | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

Über Abwesende sage man nichts oder nur Gutes, meinten die alten Römer. Hiermit sei mitgeteilt, Klaus Nüchtern befindet sich im wohlverdienten Urlaub, den er höchstens unterbricht, um ab und zu auf einer Bühne aufzutauchen, ein wenig vom Eigenen vorzulesen und seinem kreischenden Fanpublikum zuzuwinken.

  Zuvor hat er noch als Jurymitglied den Bachmannpreis in der Kategorie bestgekleideter Mann gewonnen und die berichterstattenden Kollegen durch zitierbare Sprüche beeindruckt. In einem Onlinemedium war gar zu lesen, er habe diesbezüglich "den Vogel abgeschossen". Als die Jury allzu germanistisch wurde, habe er ihre Reden mit denen von Feinspitzen bei einer Weinverkostung verglichen, die alles "nussig", "johannesbeerig" oder sonst wie finden, und gerufen: "Es soll nach Wein schmecken, verdammt, nicht nach Multivitaminsaft!" Dazu sei nur nachgetragen, was Nüchterns Leserschaft ohnehin weiß: Der Mann lässt an seine Kehle nur Bier und sonst nichts.

  Bei Betrachtung des Titelblatts


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