Das Ende naht

STEFAN APFL | Politik | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

UNIS Kommende Woche wird das EU-Gericht sein Urteil über Österreich sprechen. Der freie Hochschulzugang könnte bald Geschichte sein. 

Bald hat das Warten ein Ende. Am 7. Juli dürfte der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein Urteil in einem brisanten Verfahren gegen Österreich verkünden. Es geht dabei um die Frage, ob ausländische Studenten diskriminiert werden, wenn sie einen Studienplatz im Heimatland vorweisen müssen, um hierzulande studieren zu dürfen. Seit langem wird eine Verurteilung Österreichs erwartet, da letztlich noch immer der Reisepass, aber nicht die Leistung darüber entscheidet, ob Studenten aus EU-Europa an Österreichs Unis studieren dürfen. Der Haken an dieser Regelung: EU-Bürger dürfen nicht wegen ihrer Nationalität diskriminiert werden.

  Seit wenigen Tagen ist nun auch offiziell, was nach einer Verurteilung durch den EuGH geschieht: Der freie Hochschulzugang wird eingeschränkt werden, weil Österreichs ohnedies überlastete Unis einen erwarteten Ansturm

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