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Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

Beinahe 300 Premieren hat es in der Ära Werner auf den diversen Bühnen des Volkstheaters gegeben. Die meisten haben wir vergessen. An ein paar erinnern wir uns immer noch gern: zehn Produktionen, die sogar der Falter mochte.

Weiningers Nacht (1988): Paulus Manker spielt und inszeniert Joshua Sobols etwas holzschnittartig gebautes Biostück über den jüdischen Antisemiten Otto Weininger. Die Aufführung lebt vor allem von der fulminanten Performance des Hauptdarstellers, der als charismatisches Scheusal ganz in seinem Element ist.

Krankheit oder Moderne Frauen (1990): Die erste und beste von insgesamt sechs Elfriede-Jelinek-Inszenierungen der Ära Werner. Das Vampirdrama mit Gertrud Roll und Cornelia Lippert in den Hauptrollen ist so erfolgreich, dass sich Piet Dreschers Inszenierung drei Saisonen lang auf dem Spielplan hält. Jelinek lässt ihre neuen Stücke trotzdem lieber am Burgtheater uraufführen.

Krieg (1992): Mit einem Stück von Rainald Goetz wird der neue Raum in der U3-Station


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