NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

LOKAL/GLOBAL

Marta Topferova: La Marea

World Village/Harmonia Mundi

Die Globalisierung hat ohne Zweifel auch ihre schönen Seiten. Marta Topferova zum Beispiel. Die in Ostrava geborene Sängerin, die heute in New York lebt und wie ein unschuldiger Teenager vom Cover lächelt, verblüfft nicht nur mit akzentfrei auf Spanisch gesungener lateinamerikanischer Musik, sondern auch mit ihrer reifen, warmen Altstimme, die mitunter an Susana Baca oder Mercedes Sosa erinnert. Doch damit nicht genug: Topferova hat die Lieder auch noch selbst getextet, komponiert und nicht zuletzt apart arrangiert, u.a. für kolumbianische Harfe, Waldhorn, Cajon und das von ihr gespielte viersaitige Cuatro. Viva la globalización!

KLAUS TASCHWER

Live: am 9.7. im Rathaus beim Jazzfest Wien (Eintritt frei).

JAZZ

Lizz Wright: Dreaming Wide Awake

Verve/Universal

So also macht man zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine erfolgreiche Jazzplatte: Man nehme eine junge Sängerin mit ein- und ausdrucksvoller Stimme (Lizz Wright), suche sich


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