REGENBOGENPARADE 2005

Zehn Jahre Ring andersrum

Stadtleben | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

Mal sehen, wer sein Werbebanner heuer wieder am geschicktesten platzieren kann, welche Partei oder Initiative ihre Botschaft abseits vom Konsumwahnsinn durchbringen wird, welcher Truck der lauteste ist und ob irgendein prominenter mit Mikrofon auch heuer wieder die gays begrüßt und damit Schwule und Lesben meint. Kommenden Samstag, 2. Juli, um Punkt 15 Uhr startet am Ring beim Stadtpark zum zehnten Mal die Regenbogenparade, die Wiener Variante des Christopher Street Day (CSD), zu dem Lesben, Schwule und Transgenders weltweit sich selbst feiern, gegen Missstände demonstrieren und sich durch sichtbares Anderssein vom heterosexuell veranlagten Rest der Welt abheben. Als vor zehn Jahren (und Jahrzehnte später als anderswo) ein Häuflein unerschrockener Aktivistinnen und Aktivisten die Wiener Parade erstmals organisierten, waren die Teilnehmer überwältigt, wie viele Menschen dann doch gekommen sind - offenbar hatte man mit ein paar hundert Schwulen und Lesben gerechnet, dann hatten aber


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