Es lebe der Hinterhof

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

NEUES LOKAL Mill - gute Leute, ein gutes Konzept und eine mehr als nur gute kulinarische Instandsetzung eines ziemlich guten Hinterhofs.

Reni Neubauer hatte zwei Möglichkeiten: Der Betrieb der beliebten und wunderbaren Soho-Kantine in der Nationalbibliothek birgt nämlich derart geringe Gewinnspannen, dass sie überlegte, entweder ihr eigentliches Metier, das Catering, auszubauen, oder ein reguläres Lokal zu eröffnen. Reni Neubauer wählte beide Alternativen. Und hinsichtlich der Lokaleröffnung ist das, was da innerhalb kürzester Zeit unter dem Titel Mill aufgestellt wurde, mehr als nur beachtlich.

Denn das Chinarestaurant, das sie da im vergangenen Winter in der Millergasse entdeckte, war - sagen wir einmal - nicht mehr im besten Zustand. Die Details sind eher unappetitlich und sollen daher auch nicht weiter ausgeführt werden. In einer siebenwöchigen Gewaltaktion wurde jedenfalls ziemlich viel Dreck entfernt, aus einer Schutthalde eine pittoreske Veranda geformt, ein kleines Häuschen


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