WIEDER AM MARKT

Kleine Birne

Stadtleben | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

Ein interessantes Phänomen: In der Türkei werden Früchte offenbar entweder früher geerntet als im Rest der Welt oder das Obst ist dort von Natur aus so klein. Man erinnert sich vielleicht noch an die Miniringlotten, an die Minimelonen und an die Minizitronen, alle aus der Türkei stammend. Und jetzt also Minibirnen. Sie duften wie die großen, sie sind weich und schmecken wie die großen, man kann sie also auch einfach essen wie die großen. Oder man macht Miniaturrotweinbirnen, schält und entkernt sie, füllt sie mit Butter-Mohn-Mandel-Ingwer-Mischung, schlichtet sie in eine (Mini-) Form, füllt mit Rotwein auf und lässt sie darin weich kochen. Oder aber schälen, halbieren, salzen und pfeffern, etwas Curry drüber und in den Grill - exotische Beilage zu scharf gebratenem Fisch.

Minibirnen, um E 5,60/kg bei Kravitz, 4., Naschmarkt 297-300.


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