"Massive Fehlurteile"

Steiermark Stadtleben | THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 26/05 vom 29.06.2005

POLIZEI Neue Vorwürfe gegen Grazer Drogenfahnder: Durch erzwungene Zeugenaussagen durch einen Beamten soll es zu Fehlurteilen gekommen sein. 

Weil sieben Personen aus dem steirischen Drogenmilieu schwere körperliche Misshandlungen und erniedrigende Verhörmethoden beklagt hatten, läuft gegen zwei Drogenfahnder des Landesgendarmeriekommandos Steiermark ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch (siehe Falter 25/05). Einer der beiden Beamten, Wolfgang B. (alle Namen geändert, Anm. d. Red.), wird nun zusätzlich belastet. Er soll durch die Ausübung massiven Drucks und das Versprechen von Strafvergünstigungen Zeugen zu falschen Aussagen verleitet haben. Die Strafverteidigerin Christine Lanschützer behauptet: "Es ist zu massiven Fehlurteilen gekommen."

  Lanschützer betreibt derzeit für ihren Mandaten Helmut F. die Wiederaufnahme seines Verfahrens. Im ersten Prozess war Helmut F., der früher Wohnungen an Prostituierte vermietet und billigen Schmuck verscherbelt hatte,


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