Papphütchen und Luftschlangen

Steiermark Kultur | MICHAELA HAWLIK | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

THEATER Vier Tage lang gibt es "micro-&kleinSTkunst" in Straden. Dabei sind kostbare Miniaturen aus Berlin, Wien, Oberzeiring und Straden zu sehen. 

Straden, eine 1700-Seelen-Marktgemeinde in der Südoststeiermark, mit vier Kirchen, Tausenden Blumen, Post, Sparmarkt und Stradnerhof, gelegen auf einem Hügel, kilometerweit sichtbar, scheint Idylle pur zu sein. Das Örtchen ist mittlerweile aber nicht nur wegen seiner pittoresken Lage, sondern auch aufgrund des ungewöhnlich großen kulturellen Angebots bekannt. Wer einmal oben gestanden ist auf dem Hügel, hineingeschaut hat ins saftig grüne, geschwungene Tal, der versteht auch, warum das so ist. Die Stradner, allen voran Wolfgang Seidl, hatten es eines Tages satt, ihren Hügel verlassen zu müssen, um Kultur genießen zu können. Sie hatten alles dort oben, nur die Kultur, die fehlte. Dafür mussten sie hinunter in die Täler und hinaus in die Ferne. Und wer Herrn Seidl kennt, der weiß, dieser Mann ist ein Mann der Taten! 1976 wurde


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige