FERNSEHEN

Medien | C. WURMDOBLER | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

Es ist Sommer, und ich habe meine letzte Fernsehserie aufgegeben. Bei "Malcolm mittendrin" kenne ich schon jede Folge auswendig, die vier Damen von "Sex and the City" sind auch beim Zweiten-Mal-Schauen nicht mehr lustig, die Schönheitschirurgen-Saga "Nip/Tuck" wird mir, ehrlich gesagt, zu abgedreht, man weiß ja gar nicht mehr, wer hier der Böse ist, wer gerade Botox im Hirn hat und wer Silikon in der Brust. Die "Desperate Housewives" taugen zwar mit Originalton gut als Englischkurs, aber sonst hält hier die Story auch nicht, was uns versprochen wurde. Von wegen geistreich und witzig: Früher haben sich die Schwulen im Business Besseres ausgedacht als albernen Slapstick. Bei der letzten Staffel "Friends" hab ich den Einstieg verpasst und komme nicht mehr mit, und die ach so darke Verschollenenserie "Lost" beginnt jetzt plötzlich wieder von vorn (obwohl der Arzt nach all den Wochen auf dem Eiland immer noch umwerfend gut aussieht). Ich hab diesen Sommer fernsehfrei und kann mich freuen. Auf die neue Staffel "Will & Grace" zum Beispiel. Da soll jetzt sogar Justin Timberlake mitspielen.


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