KUNST KURZ

Kultur | NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

Das Mumok hat im Mai das "Jahr des Sammelns" ausgerufen. Dieser Schwerpunkt bedeutet eine Ankaufsoffensive ebenso wie eine Beschäftigung mit unterschiedlichen Formen des Sammelns. Den Anfang macht die Ausstellung "Nach Rokytník", die die Kunstsammlung des niederösterreichischen Energieversorgers EVN präsentiert (bis 18.9.). Vor zehn Jahren begann das Unternehmen, mithilfe eines neuen Kunstbeirats zeitgenössische Kunst zu erwerben. Die Jurymitglieder Wolfgang Kos, Brigitte Huck, Hans Ulrich Obrist und Georg Kargl haben seither Gespür bewiesen und so manches früh angekauft, das sie sich heute gar nicht mehr leisten könnten. Zum Beispiel die witzigen Selbstporträtmasken "Little Sperms" von Maurizio Cattelan, zurzeit die wertvollste Arbeit der EVN. Die Sammlung besteht aus rund 150 repräsentativen Einzelwerken, die sich nun eng aneinander drängen. Im Grunde wäre es spannender, die Kunst vor Ort zu sehen: Die EVN sammelt nämlich nicht für das Lager, sondern bemüht sich mit dem


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