Abteilung Herrenwitz

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

FILM Álex de la Iglesias' Kaufhaus-Killerkomödie "Ein ferpektes Verbrechen" erweist sich als Mängelexemplar. 

Ein ferpektes Verbrechen" ("Crimen Ferpecto") ist die Geschichte von einem, der hoch hinaus will und tief fällt. Rafael (Guillermo Toledo) heißt er und ist der ambitionierteste Verkäufer eines spanischen Modekaufhauses. Um zum Etagenchef aufzusteigen, muss er in der Damenabteilung mehr Umsatz machen als der Kollege bei den Herren. Slicker Schleimer, der er ist, gelänge ihm dies auch - wäre da nicht die Sache mit dem Nerzmantel und dem geplatzten Scheck. An dieser Stelle setzt sich Álex de la Iglesias' schwarze Komödie Richtung Abgrund in Bewegung: Irgendwann hält Rafael die Leiche des lästigen Konkurrenten im Arm und merkt eben noch, dass man ihn beim Morden aus der Nachbarumkleide beobachtet hat.

  Diese Krimikomödie erzählt mit der Geschichte vom Mörder, der vor aller Augen eine Leiche verschwinden lassen muss, eine Geschichte vom Sehen und Nichtgesehenwerden,


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