Barfuß am Kanal

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

NEUES LOKAL Das erste von drei sommerlichen Sandprojekten am Donaukanal startete vorige Woche: die Herrmann-Strandbar bei der Urania.

Vor zwei Jahren hätte er die Strandbar Mitte in Berlin kennen gelernt, erzählt Andreas Kaiser, fand die Idee toll, wollte so etwas in Wien auch machen und begann sogleich damit, die Bewilligungen einzuholen. Auch bei den Behörden gab es eigentlich niemanden, der von der Idee, am Donaukanal ein bisschen Sand aufzuschütten, Liegestühle aufzustellen und gekühlte Getränke zu servieren, nicht fasziniert war. "Gedauert hat es trotzdem bis jetzt", sagt Kaiser und lächelt ein ganz klein bisschen bitter.

Den Platz, wo seine Strandbar in Wien irgendwann einmal stattfinden sollte, hatte der Besitzer des Spielebeisls Kleinbonum jedenfalls schon genau im Kopf, nämlich im sogenannten Herrmannpark rechts von der Mündung des Wienflusses in den Donaukanal, benannt nach dem Erfinder der Postkarte und dem Bild der "Gstätten" weit mehr entsprechend als der Vorstellung


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