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Am Sand

Stadtleben | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

Es ist zwar empirisch nicht nachzuweisen, dass Speisen besser schmecken oder höhere Preise rechtfertigen, wenn sie am Sand zu sich genommen werden. Aufgeschüttet wird dennoch, zum Beispiel hier:

Adria, 2., Donaukanal, Abgang Salztorbrücke, ab ca. 8. Juli.

Die Expedit-Leute und ihr Sandprojekt, das Ende der Woche starten soll: Bars, Grill, Picknickareal, Steckerlfisch, Würstel etc. Leider aber nicht das geplante Badeschiff, das kommt nächstes Jahr. Mehr in den nächsten Falterausgaben.

Brendl, 2., Kleine Sperlgasse/Große Sperlgasse, Tel. 0699/19 25 19 26, tägl. 17-2 Uhr.

Hier wird der Sand zwar nur in Schanigartengröße aufgeschüttet, aber immerhin. Sonst gibt's Kaffee, Bier und ein bisschen was zu essen.

Aloha Stash, 7., MuseumsQuartier, zwischen Mumok und AzW,

Mo-Fr 14-23, Sa, So 11-23 Uhr.

Okay, die Boulespieler und Petanquespezialisten werden's nicht mögen, wenn man das Badetuch auf ihrer heiligen Sandgrube ausbreitet. Aber wenn die grünlichen Möbel alle besetzt sind, allemal eine Alternative. Im Standl daneben bekommt man Alibiboule-Kugeln, Getränke und Ciabatta.

Kiosko Calypso,

4., Karlsplatz, tägl. 12-24 Uhr.

Zwar kein Sand hier, aber dafür Calypso, das Karlsplatzlavouir und ein echt freundliches Standl, betrieben von den Lokalen Wirr und Espresso mit fröhlichen Leuten und erfreulicher Labung.

WEIN - Laurenz Moser ist wieder da. Nach dem Crash von Mondavi, dessen Geschäfte er in Europa betrieb, besann sich der Spross der Lenz-Moser-Dynastie seiner Heimat, kaufte Veltlinertrauben, ließ sie von Fred Loimer zu Wein machen und will damit die Welt erobern. Der "L Sophie - friendly Grüner Veltliner" macht optisch ordentlich was her, in der Nase schmelzig mit ein bisschen Honig, am Gaumen kernig.

Preis: E 7,59, Bewertung: 3/5 (gut),

bei Wein & Co.


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