ISABELLA'S ROOM

Special | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

Im neuen, international umjubelten Stück der Needcompany erzählt der flämische Regisseur Jan Lauwers die Lebensgeschichte einer Frau namens Isabella, deren Zimmer mit Hunderten Fundstücken aus Afrika - von der Phallusstatue bis zu mumifizierten Tieren - voll geräumt ist. Die Objekte sind ein Teil der ethnografischen Sammlung, die Lauwers' vor drei Jahren verstorbener Vater hinterlassen hat; die Inszenierung ist also als Hommage des Sohnes (der Regisseur ist auf der Bühne anwesend) zu verstehen. "Isabella's Room" ist, wie alle Needcompany-Produktionen, eine extrem relaxte Aufführung. Neu ist, wie "straight" Lauwers diesmal erzählt und wie effektvoll er Musik, Gesang und Tanz in die Handlung integriert. Der Abend hat fast den Charakter eines Musicals - doch Achtung: "Elisabeth"-Fans werden mit dieser Inszenierung keine Freude haben! Für Freunde zeitgenössischer Theaterperformance aber ist "Isabella's Room" ein Pflichttermin: 27.7., 21 Uhr, Akademietheater


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