"Man darf keine Angst haben"

Special | ELFI OBERHUBER | aus FALTER 27/05 vom 06.07.2005

L'OPÉRA DE PARIS Ein Gespräch mit Brigitte Lefèvre, Direktorin des Pariser Opernballetts, über das Geheimnis ihres Erfolges und die Dramaturgie des in Wien gezeigten Programms, über den Mut zum Radikalen und störende männliche Körperteile. 

Brigitte Lefèvre, Direktorin des Ballet de l'Opéra National de Paris, streift mit ihrem Weltklasseballett in vier Werken pro Abend durch die Tanzgeschichte bis ins radikale Heute. Keine andere klassische 1-a-Kompagnie beherrscht diesen Spagat.

Falter: Warum ist in Paris möglich, was anderswo unmöglich scheint?

Brigitte Lefèvre: Es gibt in Paris ein echt großes Publikumsinteresse für verschiedenste Tanzformen, das schon sehr früh geweckt wurde. Schon mit der Gründung des Balletts durch Ludwig XIV., der selbst Tänzer war, wurde die Machtposition des Tanzes als eigenständige Kunstform, die ständig nach Neuland forscht, eingeleitet. Heute treten wir 160 Mal im Jahr auf, sind künstlerisch und ökonomisch stark. Unter meiner Leitung,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige