DER TERROR IN ZAHLEN

London, 7/7

Politik | aus FALTER 28/05 vom 13.07.2005

Eine Woche nach "7/7", wie die britische Presse die Anschlagserie in London nennt, steht das Ausmaß der Katastrophe einigermaßen fest. Nach Angaben von Scotland Yard wurden am Montag, nach der Bergung der letzten Leichen aus den U-Bahn-Schächten, noch immer dreißig Menschen vermisst, mit den bis dahin gezählten 52 Opfern dürfte die Zahl der Toten auf mehr als achtzig anwachsen. Über 700 Menschen wurden bei den vier Detonationen verletzt.

  Ähnlich wie am 11. März 2004, bei den Attentaten auf die Pendlerzüge in Madrid, explodierten Donnerstag früh um 8.50 Uhr innerhalb von fünfzig Sekunden drei fahrende U-Bahn-Züge: einer nahe King's Cross, dem wichtigsten Bahnhof im Norden der Stadt, einer bei der Einfahrt zur Edgware Road und einer zwischen Aldgate und Liverpool Street. Fast eine Stunde später zerriss eine Bombe auch einen roten Doppeldeckerbus beim Tavistock Square.

  "Das alles trägt die Handschrift von El Kaida", erklärte Scotland-Yard-Chef Ian Blair. Die britischen


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