NEUE PLATTEN

Kultur, FALTER 28/05 vom 13.07.2005

KLASSIK

Ignaz J. Pleyel: 3 Klaviertrios u.a.

Gramola

Chopin schätzte seine Klaviere für ihren weichen Ton, und der Konzertsaal, den er 1830 in Paris gründete, ist bis heute für eine ausgezeichnete Akustik berühmt. Das vor allem ist unter Musikfreunden noch über Ignaz Joseph Pleyel (1757-1831) bekannt. Die Musik aber, die der umtriebige Nieder-österreicher zwischen 1787 und 1795 in Straßburg, vor seiner Übersiedlung nach Paris, komponierte, ist mittlerweile kaum mehr zu hören. Das Pleyel Trio Wien hat nun - zwar mit einem Hammerklaviernachbau, aber leider nicht mit einem echten Pleyel - drei Klaviertrios und eine Violinsonate des Haydnschülers eingespielt und demonstriert so, dass dessen Leben tatsächlich faszinierender ist als seine musikalischen Einfälle. Dank gebührt dem Ensemble dennoch für diese CD: weil zu Pleyels Biografie eben auch seine Musik gehört.

CARSTEN FASTNER

GLOBAL/LOKAL

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Sein Eröffnungskonzert des Klezmore-Festivals vor

  600 Wörter       3 Minuten
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