Mit Rind und Segel

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 28/05 vom 13.07.2005

RAUS AUS WIEN Teil zwei der "Falter"-Ausflugsserie führt in den Nationalpark Neusiedler See/Seewinkel. 

Die Leute im Seewinkel sind ja eigentlich zu nett, um sie nur für einen Tagesausflug zu besuchen. Die geschützten Grauen Steppenrinder im Nationalpark Neusiedler See sind lieb, und der Wein schmeckt hier so gut, dass man abends gar nicht mehr zurück mag in die Stadt. Muss man ja auch nicht - man kann schließlich auch länger bleiben.

  Wer zum ersten Mal das Neusiedler-See-Gebiet von der östlichen Seite gleich bei der Grenze zu Ungarn besucht, wähnt sich womöglich gar nicht mehr in Zentraleuropa, sondern eher in der amerikanischen Prärie. Wenn dann auch noch die Longhorns in großen Gruppen über die Steppe ziehen, ist die Illusion perfekt. Aber dies ist nicht Amerika, wir sind im Burgenland, in einem Nationalpark, für dessen Erkundung man weder besonders viel Ausdauer noch besonderes Schuhwerk braucht, sondern maximal etwas Geduld (Sonnenschutz ist allerdings empfehlenswert).


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