Badehaube brennt

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 28/05 vom 13.07.2005

DESIGN Beate Anna Hoy macht aus Formen von Alltagsgegenständen feines Gebrauchsporzellan.

Porzellandesign ist eine komplizierte Sache. Erst muss man Gussformen aus Gips herstellen, die Formlinge retuschieren, rohbrennen, glasieren, dann noch einmal brennen und anschließend eventuell noch besiebdrucken. Und dann schon wieder brennen. Bis so eine Tasse oder ein Teller fertig ist, sind ganz schön viele Arbeitsschritte notwendig. Was sie am Porzellan besonders interessiere, sei aber dessen Materialität, sagt die Designerin Beate Anna Hoy: "Vorher ist es pulvrig, dann flüssig, dann fest, man kann es formen und verfremden."

Hoy fertigt seit fünf Jahren in ihrem Arbeits-, Ausstellungsraum in der Kaiserstraße unter dem Label Hoylimited Gebrauchsgegenstände aus Porzellan und Keramik. Als Ausgangsformen dienen dabei so alltägliche Dinge wie zum Beispiel Gemüseschälchen aus dem Supermarkt oder Joghurtbecher, aus denen die Designerin dann feines Geschirr produziert. Per Formrecycling wird


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