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Lueger-Platz

Stadtleben | aus FALTER 28/05 vom 13.07.2005

Karl Lueger erfordert eine differenzierte Sichtweise, und dass sowohl der Platz als auch ein Stück Ring immer noch nach ihm benannt sind, liegt wahrscheinlich daran, dass man in Wien bisher andere Sorgen hatte. Die Lokale am Lueger-Platz sind indes über jeden Zweifel erhaben.

Café Prückel, 1., Stubenring 24, Tel. 512 61 15, tägl. 8.30-22 Uhr, www.prueckel.at

Im Sommer ist das Prückel besonders fein, weil da die Türen offen sind, man draußen sitzen kann und deshalb nicht gleich riecht wie aus der Selch. Und irgendwie ist's im Sommer hier noch mehr bobo.

Café Engländer, 1., Postgasse 2, Tel. 966 86 65, Mo-Sa 8-1, So 10-1 Uhr.

Auch nicht gerade ein Geheimtipp, ich weiß, aber auf die Herrlichkeit des Engländer muss man schon ab und zu hinweisen. Wir haben hier ja anderes auch schon erlebt.

Tinto Rosso, 1., Dr.-Karl-Lueger-Platz 4b, Tel. 513 04 80, Mo-Fr 16-24 Uhr, www.tintorosso.at

Eine Weinbar, wie sie sein soll: mit kompetentem, freundlichem Service, mit feinen Weinen für jeden preislichen wie önologischen Anspruch, mit großartigen Snacks.

Plachutta, 1., Wollzeile 38,

Tel. 512 15 77, tägl. 11.30-24,

Der Plachutta im ehemaligen Koranda ist längst in den Status des Phänomens avanciert. Hoher Preis, aber bei den Rindfleischen so zuverlässig wie ein koreanisches Auto.

WEIN - So viele lustige Sommerweine mit lustigen Namen, so viel gute Laune. Der "Trie" von Günter Triebaumer überzeugt aber auch vom Konzept: Eine Zweigelt-St.-Laurent-Cabernet-Cuvée ohne Barrique-Einsatz, dafür mit umso mehr beeriger Frucht. Ein unkomplizierter, fruchtiger Rotwein, der Trinkfreude bereitet, erinnert an Chiantis vergangener Jahre und ist auch ähnlich universell einsetzbar. Preis: E 7,99, Bewertung: 3/5 (gut), bei Wein & Co.


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